Das diabetische Makulaödem (DMÖ)

Wer an Diabetes mellitus Typ 1 oder Typ 2 leidet, läuft Gefahr, dass die Augen und damit die Sehkraft unter den hohen Blutzuckerwerten leiden. Zu den typischen Komplikationen am Auge gehört das diabetische Makulaödem (DMÖ). Dabei kommt es zu krankhaften Veränderungen der Makula (Netzhaut), die vor allem durch Flüssigkeit verursacht werden, die aus geschädigten Blutgefäßen in die Netzhaut eindringt. Diesen Vorgang nennt man Ödembildung.

Es tritt bei etwa 6 bis 10 % der Diabetespatienten auf und führt bei 1 bis 3 % der Betroffenen unbehandelt zu starken Sehbeeinträchtigungen, mitunter sogar bis hin zum Sehverlust. Deshalb sind eine regelmäßige Kontrolle der Augen bei Patienten mit Diabetes mellitus und die frühzeitige Diagnose des diabetischen Makulaödems sehr wichtig.

Gesunde Netzhaut im Vergleich zur veränderten Netzhaut beim diabetischen Makulaödem (DMÖ)
Gesunde Netzhaut im Vergleich zur veränderten Netzhaut beim diabetischen Makulaödem (DMÖ)